Umgang mit Erkältungssymptomen

Sehr geehrte Sorgeberechtigte,

 

als Eltern stehen sie immer mal wieder vor der Frage, ob sie ihr Kind wegen Unwohlseins oder einer Erkältung zur Schule schicken sollen oder ob es angeraten ist, den Sprössling zu Hause zu lassen.

Sie wägen also ab zwischen dem, was ihr Kind in der Schule verpassen wird und der Schwere der Erkältung.

Im Zusammenhang mit der Corona-Pandemie fällt Ihnen die Entscheidung wahrscheinlich noch schwerer.

Als Entscheidungshilfe leite ich Ihnen deshalb das "Merkblatt des Landes Rheinland-Pfalz zum Umgang mit Erkältungssymptomen" weiter.

Bitte orientieren Sie sich an diesem Leitfaden!

Grundsätzlich schätzen Sie ein, ob Ihr Kind krank ist. Es gilt schon immer die Regel, dass eine SchülerIn, die eindeutig krank ist, nicht zur Schule gehen darf, um andere nicht zu gefährden und natürlich um schnell wieder gesund zu werden.

Die LehrerInnen sind darüber hinaus gehalten, Kinder, die offensichtlich krank zur Schule kommen oder im Laufe eines Unterrichtstages erkranken, nach Hause zu schicken.

Hier bitte ich um Ihr Verständnis, schon allein deswegen, weil wir nicht immer abschätzen können, wie akut die Beschwerden sind.

Sollten Sie sich trotz des Merkblattes nicht sicher sein, rate ich Ihnen deshalb, Ihr Kind besser zu Hause zu lassen und im Zweifelsfall einen Arzt  zu konsultieren.

Oberstes Gebot bleibt: Wir schützen uns und andere!

 

Im Zusammenhang mit dem Covid-19-Virus (Corona, SARS-CoV-2) steht auch der zweite Anhang, den ich Ihnen hiermit zukommen lasse.

Es handelt sich hierbei um ein Informationsschreiben des Gesundheitsamtes Trier/Trier-Saarburg an die SchulleiterInnen der Stadt und des Landkreises, in dem mit Blick auf die bevorstehende Herbst- und Winterzeit das freiwillige Tragen eines Mundnasenschutzes (MNS) auch während des Unterrichts empfohlen wird.

Von einer Pflicht zum Tragen des MNS ist bislang keine Rede. Es wird allerdings darauf hingewiesen, dass der MNS dem Selbstschutz und dem Schutz anderer dient, da nach jetzigem Kenntnisstand, die Aufnahme der Virusmenge den Verlauf der Erkrankung beeinflusst. Laut Gesundheitsamt führt eine geringere Aufnahmemenge in der Konsequenz zu einer geringeren Infektiösität gegenüber anderen.

Bitte sprechen Sie mit Ihren Kindern hierüber und entscheiden Sie gemeinsam, wie Sie vorgehen wollen.

 

Ich halte Sie auf dem Laufenden.

 

Seien Sie herzlich gegrüßt

 

Dirk Schönhofen

Schulleiter - DIR-IGS