Das Schulparlament beginnt mit der inhaltlichen Arbeit

Die zweite Plenarsitzung am 22. Februar war ein Beispiel für „Demokratie-Lernen“

Selbstbestimmung, Mitbestimmung und Solidaritätsfähigkeit.

Auf diesen Säulen ruht unser Gemeinwesen, unsere Schule. Die zweite Sitzung unseres Schulparlaments war ein Beleg für die Möglichkeit diese Werte auch zu leben. Die Leitung der Sitzung übernahm Konstantin Reeh aus der Stufe 11 und er führte die Parlamentarier*innen gut durch die Tagesordnung. Dass ein Schüler die Sitzung leitete ist ein Beleg für die Beteiligung aller Gruppen an der Verantwortung für das Parlament. Trotz der schwierigen Terminierung der Sitzung am Mittag, waren fast alle Mandatsträger*innen anwesend. Auch über einige Gäste freuten wir uns sehr.

Das Präsidium präsentierte im Anschluss an die Begrüßung und die Formalien gemeinsam mit Sören Marz (12. Klasse) und dem Schulleiter Herrn Schönhofen die inhaltlichen Schwerpunkte, die das Plenum bereits in der ersten Sitzung benannt, jedoch noch nicht ausgearbeitet hatte.


Anschließend berieten die drei Gruppen (Lehrer*innen, Schüler*innen, Eltern) getrennt voneinander über die Errichtung von Ausschüssen. Das Parlament errichtete daraufhin auf Antrag der Gruppen vier Ausschüsse, die sich mit den Themen „Diskriminierung“, „Medienkompetenz“, Ernährung und Ökologie“ und „Schulhofgestaltung“ beschäftigen werden.

Und nun beginnt die inhaltliche Arbeit. Die Ausschüsse haben sich bereits getroffen, um das weitere Vorgehen zu erörtern. An der Umsetzung und den Taten wird sich die Arbeit letztendlich messen lassen müssen. Die Arbeit des Schulparlaments muss in der spürbaren Verbesserung der Situation aller an unserer Schule lebenden Menschen münden. Gestaltungsmöglichkeiten und Selbstwirksamkeit sind die Motivationsfaktoren dieses Prozesses. Das Parlament ist kein „Planspiel-Demokratie“, sondern konkreter Beleg für die praktische Umsetzung von Selbstbestimmung, Mitbestimmung und Solidarität in unserer Schulgemeinschaft. Der zweite Schritt ist gemacht. Wolfgang Arck