Bildung fördert Entwicklung

Prof. em. Dr. Johannes Michael Nebe zum Gastvortrag mit Diskussion an unserer Schule

Wer hat eigentlich die Welt durchnummeriert? Viele sprechen immer noch von der „Dritten Welt“ und meinen damit Länder, deren Entwicklungsmöglichkeiten nicht ausgeschöpft werden können. Michael Nebe legt den Finger in die Wunde der gescheiterten Entwicklungshilfe der vergangenen Jahrzehnte. Mitfühlend, engagiert, leidenschaftlich und wissenschaftlich kompetent stand er am vergangenen Donnerstag unseren Kolleginnen und Kollegen sowie unseren Oberstufenschülerinnen und Schülern zum Dialog zu Verfügung.

Mit beeindruckenden Bildern und ebenso berührenden, persönlichen Erzählungen von seiner jahrzehntelangen Partnerschaftsarbeit erreichte er die Herzen unserer Schülerinnen und Schüler.

Nach dem Vortrag konnten die Jugendlichen in Austausch miteinander, mit den Lehrerinnen und Lehrer und dem Experten treten, um an verschiedenen Themenschwerpunkten entlang das Gehörte zu vertiefen.

Zu verstehen, dass wir in der einen, fragilen, schützenswerten Welt leben, und das Schicksal Afrikas in engem Kontakt mit unserem eigenen Schicksal steht, war ein Ergebnis der Veranstaltung.

Ein weiterer Effekt der Veranstaltung waren viele Ideen zur Unterstützung der Partnerschaftsarbeit in einem Slum von Nairobi. So werden die Initiativen der Schulgemeinschaft am Ende zur praktischen Erkenntnis führen, dass wir Teil eine globalen Menschheitsfamilie sind, in der jede und jeder seinen Beitrag leisten kann. Denn wir leben nicht in der ersten, zweiten oder dritten Welt, sondern in der einen Welt.

Danke Michael Nebe.