Tolles Gartenprojekt in der Tagesstätte St. Maximin, Caritasverband Trier e.V.

Schülerinnen und Schüler der IGS Trier unterstützen tatkräftig!

Am 9. und 16. April hatte die Tagesstätte St. Maximin jeweils 10 Schülerinnen und Schüler der siebten Klasse der Integrierten Gesamtschule Trier zu Gast bei uns in der Tagesstätte St. Maximin. Anlass war ein Gartenprojekt, in dem der kleinen Garten der Tagesstätte wieder fit für den Frühling gemacht werden sollte. Der Garten dient den Besuchern der Tagesstätte zum Ausruhen und Entspannen.

Die Schülerinnen und Schüler haben u.a. dabei geholfen, die Holzplatten für eine kleine Terrasse zu verlegen. Außerdem haben sie frischen Rindenmulch aufgetragen, Unkraut entfernt und neue Kräuter angepflanzt.

Bei einem Vorbereitungstermin im März hatten die Schüler auch die Möglichkeit, die Tagesstätte kennenzulernen. Hier haben die Kollegen die Räumlichkeiten gezeigt und den täglichen Ablauf erläutert. Die Schülerinnen, Schüler und ihre Lehrerinnen hatten hier viele Fragen. Insgesamt war das Projekt sehr erfolgreich. Es hat allen Beteiligten große Freude bereitet, etwas Gutes zu tun. Sofort kam auch die Frage auf, ob sie nächstes Jahr wieder kommen können.

Exkursionsbericht zur Ausstellung des „Gottes Wort in der Sprache des Volkes“

 

Am 22. März 2018 stand für die Schülerinnen und Schüler des Deutschgrundkurses eine zweistündige Exkursion zur Ausstellung
„Gottes Wort in der Sprache des Volkes“ an.
Diese fand in der Bibliothek des „Bischöflichen Priesterseminars“ in Trier statt.
Nach Begrüßung und Vorstellung des Priesterseminars von Dr. Hans-Joachim Cristea folgte eine Einführung in die Ausstellung.
Die Thematik drehte sich rund um die Bibeln Luthers, deren faszinierenden Drucke und anderen Bibelübersetzungen des 15. und 16. Jahrhunderts.
Beeindruckend war zunächst für alle die Bibliothek, die eine sehr kreative und originelle Gestaltung hatte. Riesige Bücherregale erinnerten an Filmkulissen. Nach dem kurzen Einblick in die Bibliothek sind wir übergegangen in den Raum, in dem alle eigentlich interessanten Werke der Drucke ausgestellt waren.
Dr. Hans-Joachim Cristea verschaffte uns einen Rückblick in die Zeit, in der Luther einen tiefen Einschnitt in der Geschichte der christlichen Kirche kenntlich gemacht hat. Das Hauptereignis und das sonderbare an den Drucken Luthers war die Neuübersetzung der Bibel aus den Ursprachen ins Deutsche. Luther brachte die Bibeln erst richtig zum Vorschein, indem er eine Sprachform gefunden hatte, womit er die Menschen erreichen konnte, nämlich indem er die heiligen Schrift in ihre Muttersprache übersetzte.
Martin Luther schrieb Geschichte, indem er vor fünfhundert Jahren, am 31. Oktober 1517, seine fünfundneunzig Thesen veröffentlichte. Er schaffte einen Anstoß an die Menschheit und wurde somit zu einem Menschen, den man bis heute in Erinnerung behielt.
Die Ausstellung „Gottes Wort in der Sprache des Volkes“ soll den Menschen einen Einblick in die frühen und seltenen Ausgaben verschaffen und auf ihn und seine Vorläufer aufmerksam machen.


Das Neuartige ist zum Beispiel, wie diese bildlichen Darstellungen und Drucke in jener Zeit von Druckgraphikern geschaffen worden sind. Somit ist die Vergangenheit nicht mit heute zu vergleichen. Zudem ist besonders, dass die ausgestellten Bücher aus vier historischen Sammlungen der verschiedenen Bistümer stammen.
Außerordentliches Ziel der Exkursion war es, den Schülerinnen und Schülern durch die Begegnung mit den Originalwerken und mit der einmaligen Geschichte Luthers einen neuen Erfahrungsschatz zu bieten.

Von Benito Schloeßer und Nadja Amling